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FlexCase

Würfel-Box

Drück den Taster vorne, und auf dem Display rollen die Zahlen, bis eine stehen bleibt. Mit dem Taster an der Seite stellst du ein, bis zu welcher Zahl gewürfelt wird: 2 für Kopf oder Zahl, 6 wie beim normalen Würfel oder 20 fürs Rollenspiel. Und dieser Würfel fällt nie vom Tisch.

mit Löten oder mit Krokodilklemmen

Das fertige Gehäuse: vorne der Würfel-Taster und das Display, rechts der Taster zum Einstellen

Das brauchst du

Bauteile

Die Händler sind nur Beispiele. Passende Teile von anderen Händlern funktionieren genauso.

Gehäuse

Alle Teile stammen aus dem Breadboard FlexCase. Mit demselben Set baust du auch die anderen Projekte.

Der Boden „Full-Breadboard eine Seite geteilt“ hat vorne zwei Plätze und hinten eine lange Wand. So sitzen Taster und Display vorne nebeneinander. Deine Schaltung und deinen Mikrocontroller wählst du selbst: Auf dem Full-Breadboard ist viel Platz, das Display erreichst du mit Jumper-Kabeln (Buchse–Stecker).

FlexCase im Shop
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Teile drucken

Sieben Teile aus dem Set und vier L-Klammern.

Alle Druckteile, so wie sie auf dem Druckbett liegen
Datei im SetStückPlatz
Full-Breadboard eine Seite geteilt (Boden)1) Basis1Boden
Full-Breadboard eine Seite geteilt (Deckel)1) Basis1Deckel
Taster 12 mm ×1 (S)4) Taster 12 mm2vorne links und rechts
LCD 16×2 (M)6) LCD 16×21vorne rechts
Kabelausgang USB (S)11) Kabelausgang1links
Lüftung Waben (L)10) Lüftung1hinten
L-Klammer 2,2 mm (Standard)2) Montage (L-Klammern)4fürs Display
Tipps zum Drucken
So liegen die Teile richtig

Ich drucke alles aus PLA mit 10 % Füllung, Stützstrukturen brauchst du nicht. Die Dateien liegen schon so, wie sie gedruckt werden. Die Wände liegen mit der Außenseite auf dem Bett, damit die Front glatt wird, der Deckel liegt umgedreht. Die L-Klammern sind winzig, am besten druckst du sie zusammen mit einer Wand.

Klammern zu fest oder zu locker?

Jeder Drucker druckt etwas anders. Deshalb liegen die Klammern im Ordner „Montage“ in fünf Stärken. So findest du die richtige.

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Welche Wand wohin

Vorne Taster und Display, rechts der zweite Taster, links der Kabelausgang, hinten die Lüftung.

Das Gehäuse auseinandergezogen: jede Wand an ihrem Platz
Alle 5 Wände einzeln
Taster 12 mm ×1 (S) von außenTaster 12 mm ×1 (S) von innen
Vorne linksTaster 12 mm ×1 (S)
LCD 16×2 (M) von außenLCD 16×2 (M) von innen
Vorne rechtsLCD 16×2 (M)
Taster 12 mm ×1 (S) von außenTaster 12 mm ×1 (S) von innen
RechtsTaster 12 mm ×1 (S)
Kabelausgang USB (S) von außenKabelausgang USB (S) von innen
LinksKabelausgang USB (S)
Lüftung Waben (L) von außenLüftung Waben (L) von innen
HintenLüftung Waben (L)

Die zwei Taster-Wände sind gleich: Du druckst dieselbe Datei zweimal. Die eine kommt vorne links hin, die andere rechts, direkt neben das Display.

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Display einbauen

LCD 16×2 in die M-Wand vorne rechts, gehalten von vier L-Klammern.

Du brauchst
  1. Wand von innen

    Neben den vier Domen sind die Taschen für die Klammern.

  2. Display einlegen

    Das Display von innen ins Fenster legen, die Stiftleiste zeigt zur Seite.

  3. L-Klammern einstecken

    Jede Klammer in ihre Tasche drücken, der Arm liegt auf der Platine. Falsch herum passt sie nicht hinein.

  4. Fertig

    Von außen schaut das Display durch das Fenster.

Lieber geschraubt? Die Wand hat auch Löcher für Einschmelzgewinde M3. So geht’s mit Gewinde und Schrauben.

4

Taster einbauen

Je ein Drucktaster in die zwei S-Wände.

Du brauchst
  1. Durchstecken

    Den Taster von außen durch das Loch stecken.

  2. Mutter aufschrauben

    Die mitgelieferte Mutter von innen mit der Hand festdrehen.

  3. Fertig

    Von außen sieht man nur noch die Kappe.

Taster anschließen: löten oder klemmen

Die Taster haben breite Lötfahnen statt Stiften, darauf halten Jumper-Kabel nicht. Löte die Kabel an die zwei Fahnen jedes Tasters an, bevor du die Wand einsetzt. Ohne Lötkolben geht es mit Krokodilklemmen-Kabeln: Klemme an die Fahne, Stecker ins Breadboard.

Welcher Taster macht was?

Vorne wird gewürfelt, an der Seite eingestellt. Jeder Druck auf den Taster an der Seite schaltet weiter, zum Beispiel 2, 4, 6, 10, 12, 20, und das Display zeigt, bis zu welcher Zahl es gerade würfelt. Welche Zahlen in der Liste stehen, bestimmst du in deinem Programm.

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Zusammenbauen

Magnete, Breadboard, Wände, Deckel.

Du brauchst
  1. Magnete einkleben

    Optional: je ein Magnet mit einem Tropfen Sekundenkleber in die vier Ecksäulen des Bodens und in den Deckel. Auf die Polung achten!

  2. Breadboard einsetzen

    Mit etwas Druck in die Tasche im Boden drücken. Es hält von selbst.

  3. Wände einstecken

    Erst die Kabel an Display und Taster anstecken, dann die Wände von oben zwischen die Säulen schieben.

  4. Deckel aufsetzen

    Die Magnete halten ihn. Zum Umbauen hebst du ihn einfach ab.

Kabel nach draußen

Das USB-Kabel deines Mikrocontrollers läuft durch die Wand links. Steck die Wand zuletzt ein und fädle das Kabel vorher durch die Öffnung.

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Fertig!

So sieht deine Würfel-Box von vorne und von hinten aus.

Nicht nur Zahlen

Das Display kann auch Wörter würfeln: Kopf oder Zahl, wer anfängt oder was es heute zu essen gibt. Dafür änderst du nur dein Programm, am Gehäuse bleibt alles gleich.

Jetzt fehlt nur noch dein Programm

Welchen Mikrocontroller du nimmst und wie du ihn programmierst, entscheidest du selbst. Ein Würfel ist ein gutes erstes Programm: Taster abfragen, Zufallszahl ziehen, Zahl anzeigen. Für Taster und das LCD 16×2 mit I²C gibt es für alle gängigen Mikrocontroller fertige Beispiele. Zum Programmieren musst du das Gehäuse nicht öffnen: Das USB-Kabel kommt links heraus.

Und jetzt?

Mit Taster ×2 (S) vorne bekommen zwei Spieler je einen eigenen Würfel-Taster, und das Display zeigt beide Würfe übereinander.