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FlexCase

WLAN-Anzeige

Vorne zeigt das Display, was dein Mikrocontroller aus dem Internet holt: die Uhrzeit, das Wetter von morgen oder wie viele Abonnenten dein Kanal hat. Eine LED an der Seite zeigt, ob das WLAN verbunden ist. Das Gehäuse ist klein genug fürs Regal und passt auf jeden Drucker.

ohne Werkzeug

Das fertige Gehäuse: vorne das Display, rechts zwei Status-LEDs

Das brauchst du

Bauteile

Die Händler sind nur Beispiele. Passende Teile von anderen Händlern funktionieren genauso.

Gehäuse

Alle Teile stammen aus dem Breadboard FlexCase. Mit demselben Set baust du auch die anderen Projekte.

Das kleinste Gehäuse des Sets: Der Boden misst 126 × 80 mm und passt auch auf Drucker mit 180 mm Druckfläche (z. B. Bambu Lab A1 mini). Deine Schaltung und deinen Mikrocontroller wählst du selbst; Display und LEDs erreichst du mit Jumper-Kabeln (Buchse–Stecker).

FlexCase im Shop
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Teile drucken

Sechs Teile aus dem Set und vier L-Klammern.

Alle Druckteile, so wie sie auf dem Druckbett liegen
Datei im SetStückPlatz
Half-Breadboard (Boden)1) Basis1Boden
Half-Breadboard (Deckel)1) Basis1Deckel
LCD 16×2 (M)6) LCD 16×21vorne
LEDs 5 mm ×2 (S)3) LEDs 5 mm1rechts
Kabelausgang USB (S)11) Kabelausgang1links
Lüftung Waben (M)10) Lüftung1hinten
L-Klammer 2,2 mm (Standard)2) Montage (L-Klammern)4fürs Display
Tipps zum Drucken
So liegen die Teile richtig

Ich drucke alles aus PLA mit 10 % Füllung, Stützstrukturen brauchst du nicht. Die Dateien liegen schon so, wie sie gedruckt werden. Die Wände liegen mit der Außenseite auf dem Bett, damit die Front glatt wird, der Deckel liegt umgedreht. Die L-Klammern sind winzig, am besten druckst du sie zusammen mit einer Wand.

Klammern zu fest oder zu locker?

Jeder Drucker druckt etwas anders. Deshalb liegen die Klammern im Ordner „Montage“ in fünf Stärken. So findest du die richtige.

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Welche Wand wohin

Vorne das Display, rechts die LEDs, links der Kabelausgang, hinten die Lüftung.

Das Gehäuse auseinandergezogen: jede Wand an ihrem Platz
Alle 4 Wände einzeln
LCD 16×2 (M) von außenLCD 16×2 (M) von innen
VorneLCD 16×2 (M)
LEDs 5 mm ×2 (S) von außenLEDs 5 mm ×2 (S) von innen
RechtsLEDs 5 mm ×2 (S)
Kabelausgang USB (S) von außenKabelausgang USB (S) von innen
LinksKabelausgang USB (S)
Lüftung Waben (M) von außenLüftung Waben (M) von innen
HintenLüftung Waben (M)
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Display einbauen

LCD 16×2 in die M-Wand vorne, gehalten von vier L-Klammern.

Du brauchst
  1. Wand von innen

    Neben den vier Domen sind die Taschen für die Klammern.

  2. Display einlegen

    Das Display von innen ins Fenster legen, die Stiftleiste zeigt zur Seite.

  3. L-Klammern einstecken

    Jede Klammer in ihre Tasche drücken, der Arm liegt auf der Platine. Falsch herum passt sie nicht hinein.

  4. Fertig

    Von außen schaut das Display durch das Fenster.

Lieber geschraubt? Die Wand hat auch Löcher für Einschmelzgewinde M3. So geht’s mit Gewinde und Schrauben.

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Status-LEDs einbauen

Eine rote und eine grüne LED in die S-Wand rechts.

Du brauchst
  1. LEDs in die Clips

    Jede LED von hinten in ihren Clip drücken, von vorne passt sie nicht hindurch. Das braucht etwas Kraft, notfalls hilft ein Schraubendreher.

  2. Clips in die Wand

    Jeden Clip mitsamt LED von außen in sein Loch drücken, bis er einrastet. Rot oben, Grün unten, oder wie du magst.

  3. Von innen

    Die Clips sitzen in den Löchern, die Beinchen zeigen nach innen.

Vorwiderstand nicht vergessen

Jede LED braucht in deiner Schaltung einen Vorwiderstand (z. B. 220 Ω), sonst gehen die LED oder der Pin kaputt. Das lange Beinchen ist Plus.

Wofür die LEDs?

Zum Beispiel Grün, solange das WLAN verbunden ist, und Rot, wenn etwas nicht klappt. Oder sie melden etwas Neues: Rot, wenn es morgen regnet.

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Zusammenbauen

Magnete, Breadboard, Wände, Deckel.

Du brauchst
  1. Magnete einkleben

    Optional: je ein Magnet mit einem Tropfen Sekundenkleber in die vier Ecksäulen des Bodens und in den Deckel. Auf die Polung achten!

  2. Breadboard einsetzen

    Mit etwas Druck in die Tasche im Boden drücken. Es hält von selbst.

  3. Wände einstecken

    Erst die Kabel an Display und LEDs anstecken, dann die Wände von oben zwischen die Säulen schieben.

  4. Deckel aufsetzen

    Die Magnete halten ihn. Zum Umbauen hebst du ihn einfach ab.

Kabel nach draußen

Das USB-Kabel deines Mikrocontrollers läuft durch die Wand links. Steck die Wand zuletzt ein und fädle das Kabel vorher durch die Öffnung.

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Fertig!

So sieht deine WLAN-Anzeige von vorne und von hinten aus.

Jetzt fehlt nur noch dein Programm

Welchen Mikrocontroller du nimmst und wie du ihn programmierst, entscheidest du selbst. Er braucht nur WLAN. Für Uhrzeit, Wetter und Abo-Zähler gibt es für alle gängigen WLAN-Mikrocontroller fertige Beispiele. Zum Programmieren musst du das Gehäuse nicht öffnen: Das USB-Kabel kommt links heraus und versorgt die Anzeige danach auch mit Strom.

Und jetzt?

Mit drei LEDs statt zwei wird die Seite zur Ampel, zum Beispiel für die Regenwahrscheinlichkeit von morgen.